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Drei Trends im Influencer Marketing 2021

By 16. November 2020 November 23rd, 2020 No Comments

Der Einfluss von Influencern auf das Kaufverhalten der Verbraucher wächst deutlich und die Corona Pandemie hat mit dem Aus für Zeitschriften und Magazine beim Friseur- und Arztbesuch nochmals dazu beigetragen, dass sich die Aufmerksamkeit der Menschen noch mehr als vorher auf das Smartphone konzentriert.

Umfragen zufolge werden die Investitionen 2021 der Unternehmen in Influencer Marketing steigen. Zielgruppen müssen vermehrt online angesprochen werden, was zu steigenden Investitionen in digitales Marketing führt. Von welchen Trends das Influencer Marketing 2021 bestimmt sein wird, erklärt Geschäftsführerin Heike Liebermann.

1) Die Präsenz der Influencer über die gängigen Social-Media-Kanäle Instagram, YouTube und TikTok hinaus wird zunehmen. Influencer, die mit Unternehmen mehr als nur kurzfristig zu einzelnen Kampagnen zusammenarbeiten und im Folgenden zu Markenbotschaftern werden, sind ein starker Trend. Durch den crossmedialen Einsatz der Influencer über alle Kanäle hinweg, Newsletter, Out-of-Home, TV und Print wird eine Vielfalt entstehen und den Status der Markenbotschafter und Brand Ambassadors noch verstärken. Auch vor dem Hintergrund des immer stärker werdenden Trend zum Dialog zwischen Marke und Kunde wird Influencern als Markenbotschafter eine wichtige Rolle zu teil.

2) Content Creation wird ein relevanterer Baustein in der Zusammenarbeit mit Influencern. Das Kreieren von kontinuierlichem Content für die eigenen Social Media-Präsenzen stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Die Flut an Bildern zu produzieren und immer kreativere Ideen einfließen zu lassen, die die Follower jeden Tag aufs Neue begeistern ist nicht leicht, wird aber in Zusammenarbeit mit Influencern und Content Creatorn einfacher. Sie haben den Blick von außen bewahrt und können so frische Impulse einbringen, direkt mitumsetzen und inhaltliche Relevanz einbringen.

3) Social Shopping mit Hilfe der Influencer wird zunehmen. Weltweit klicken 130 Millionen Instagram Nutzer Shopping-Beträge an.[1]Unternehmen und kleine Shops müssen heute nicht mehr auf einen eigenen Onlineshop zurückgreifen, um im Social Web erfolgreich ihre Produkte zu verkaufen. Der stationäre Handel, der unter der Pandemie stark gelitten hat, konnte sich die Shopfunktion von Facebook und Instagram erfolgreich zu Nutze machen. Auch an Influencern ist diese Möglichkeit nicht unbemerkt vorübergegangen. Warum also nur in Produkte von Marken und Unternehmen investieren, wenn man gleich eigene kreieren und über den eigenen Kanal vertreiben kann? Die Interaktion zwischen Influencer besteht bereits und muss nicht erst durch Dritte befeuert werden.

 

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[1] Quelle W&V 11

Author Heike Liebermann

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