Influencer Marketing in der Finanz-Kommunikation

| Liebermann
Influencer Marketing in der Finanz-Kommunikation

Influencer Marketing gilt als etabliert und in den Marketingabteilungen fest verankert. In der Finanz­kommunikation, in der es feste Regeln und Regularien einzuhalten gibt, ist das Influencer Marketing dagegen nur langsam auf dem Vormarsch.

Zum einen liegt es daran, dass viele Unternehmen, die auf dem Weg dazu sind, börsennotiert zu werden oder dies bereits sind, Kommunikation ungern aus den Händen geben. Wenn Influencer, also Menschen, die aufgrund ihrer Expertise in sozialen Netzwerken über Reichweite und damit auch über Einfluss verfügen, über Unternehmen berichten, dann tun sie das losgelöst und ein Stück weit mit neutraler Betrachtungsweise. Vertrauen spielt eine große Rolle - in beide Richtungen.

Traditionell sind es Journalisten, die am Ende die Anleger und Family Offices erreichen. Doch längst gibt es Blogger, Meinungsführer und Influencer, die mit wesentlich höherer Geschwindigkeit Botschaften verbreiten. Der alltägliche Kampf um die Aufmerksamkeit der Stakeholder wird durch das methodische Aufbereiten der Inhalte über viele digitale Kanäle und Influencer hinweg zielgerichteter und effektiver.

Die Finanzkommunikation gehört zu den sensiblen Themen mit strikten Regularien, die Influencer beachten müssen. Eine Influencer Marketing-Agentur, die Zugriff auf alle relevanten und einflussreichen Finanz-Influencer, kurz: Finfluencer hat, berät und begleitet Unternehmen in allen Bereichen der digitalen Finanzkommunikation mit Influencern. Hierzu gehören die richtige Strategie für die Ansprache und Kommunikation, die Auswahl der passenden Finfluencer, das Erstellen des Briefings mit allen notwendigen Inhalten und im Nachgang die Zusammenfassung in einer Erfolgsbilanz, dem Reporting.

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Themen in der Finanzkommunikation mit Influencern

Neben den Publizitätspflichten in der Kommunikation börsennotierter Unternehmen gibt es eine Reihe Themen, die passend und zielgruppengenau über Finfluencer kommuniziert werden können.

Alles, rund um Kurspflege, die Aktie als Marke, Produktkommunikation, Image und Bekanntheitsgrad sind Bereiche und Botschaften, die Influencer glaubwürdig transportieren.

Durch ein professionelles Auftreten auch auf Seiten der Influencer, wird das gefördert, was alle Unternehmen, nicht nur die börsennotierten am meisten benötigen: Vertrauen und Aufmerksamkeit.

Interviews, beispielsweise mit dem Management fördern die Nahbarkeit und die Wahrnehmung in Form einer Person, die für das Unternehmen steht und Verantwortung übernimmt. Kommunikative Nachteile werden verhindert und können noch vor ihrem Entstehen abgewendet werden.

Social-Media-Kanäle in der Finanzkommunikation

LinkedIn, TikTok, Instagram, Facebook oder YouTube? Muss das Unternehmen selbst alle Kanäle bedienen, wenn Influencer dort über sie berichten? Nein, nicht zwingend. Das ist sinnvoll, wenn es sich um Kommunikation handelt, die auf Absatz in Onlineshops ausgerichtet ist.

Wo das Wachstum der eigenen Social-Media-Kanäle bedeutend ist für die Wahrnehmung und den direkten Weg ebnet in Verkaufskanäle wie Social Shopping. In der Finanzkommunikation ist das zweitrangig, wenn die Unternehmen in anderen Social-Media Plattformen erreichbar sind.

Vertrauensaufbau ist Krisenprävention

Die Investition in Kommunikation, in Stakeholder und Influencer sind Krisenprävention in Form von Vertrauensaufbau. Wer von vorneherein kommuniziert und offen ist für Austausch und Diskussion schafft die beste Grundlage und Voraussetzung für eventuelle Krisen.

Schwierig wird es, egal ob Influencer oder Presse. Wenn sich das Unternehmen erst dann für die Kommunikation öffnet, wenn es brennt, ist das eher kontraproduktiv und Vertrauensaufbau schwierig. Influencer als Mittler und Markenbotschafter schaffen Vertrauen und Nahbarkeit vor jeder Krise.

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